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Update: Zähler, Verbräuche und eine Mietentwicklung, die vorausschaut

Zähler und Ablesungen pro Immobilie, Verbrauch als Umlageschlüssel, geplante Mietanpassungen in allen Übersichten — und der ImmoCloud-Umzug bringt jetzt auch die Belege mit.

· Andreas · 4 Min. Lesezeit

Wasserkosten nach Wohnfläche zu verteilen ist bequem — und ungerecht, sobald eine Partei doppelt so viel verbraucht wie die andere. Dieses Update bringt die Zähler in verwaltet.ai: ablesen, prüfen, und den gemessenen Verbrauch direkt als Umlageschlüssel abrechnen.

Mit Belegen und Konto im August haben wir das Sammeln der Kosten automatisiert. Jetzt kommt dazu, wie sie verteilt werden.

Zähler: von der Ablesung bis zum Umlageschlüssel

Auf der Detailseite jeder Immobilie findest du den neuen Abschnitt Zähler. Dort legst du Strom-, Gas-, Kaltwasser-, Warmwasser- und Wärmezähler an — für das ganze Gebäude oder eine einzelne Einheit, auf Wunsch mit Versorger und Marktlokations-ID. Als Haupt- und Unterzähler verknüpft, dient der Hauptzähler zugleich als Probe: Die Summe darunter sollte passen.

Für den Rundgang durchs Haus gibt es die Ablesung: Sie führt dich Zähler für Zähler durch das Gebäude und merkt sich, was erledigt ist. Am schnellsten geht es per Foto — die KI liest Zählernummer, Typ und Stand aus dem Bild, du prüfst und speicherst. Die beiden Fehler, die beim Ablesen wirklich passieren, meldet die App vor dem Speichern: ein Stand niedriger als der letzte und ein doppelter Eintrag. Und wo ein Ableseintervall hinterlegt ist, siehst du, wann die nächste Ablesung fällig wird.

Der Punkt an der Sache kommt in der Abrechnung: Aus zwei Ständen berechnet die App den Verbrauch, und dieser Verbrauch steht in der Nebenkostenabrechnung als Umlageschlüssel bereit — Wasser also nach gemessenem Verbrauch statt nach Quadratmetern. Für den Messdienst exportierst du alle Stände als Excel-Datei. Die ganze Anleitung steht unter Zähler verwalten.

Die Mietentwicklung schaut voraus

Eine Mieterhöhung, die du im Oktober für den 1. Januar vereinbarst, hatte bisher nur einer im Kopf: du. Jetzt steht sie als eigene Zeile „geplant ab 01.01.2027” in den Mietkonditionen, im Zeitverlauf und in den Übersichten unter der Kaltmiete pro Monat.

Zwei Dinge waren uns dabei wichtig. Die Zahl oben ändert sich nicht — eine geplante Erhöhung ist angekündigt, nicht fällig, und hat in Soll-Miete und Zahlungsabgleich nichts verloren. Und Stufen werden einzeln genannt: Stehen zwei Erhöhungen an, siehst du beide mit eigenem Datum plus die Endsumme. Eine Gesamtsumme „ab” dem ersten Termin würde einen Betrag behaupten, der dann noch gar nicht gilt.

Mitgezählt wird auch das Auslaufen einer befristeten Mietminderung — in keiner Liste ein eigener Eintrag, für dich aber eine Erhöhung wie jede andere.

Dazu passend zeigt die Kachel Mietkonditionen jetzt ihre Herkunft: bei Mietbeginn, darunter die Summe der Anpassungen, oben der aktuelle Wert. Vorher standen bei den Nebenkosten der aktuelle Betrag und die Positionen aus dem Mietvertrag direkt untereinander — zwei Zahlen, die sich zu widersprechen schienen, sobald es je eine Erhöhung gegeben hatte.

Anpassungen nachträglich korrigieren

Jede Anpassung lässt sich über das Stift-Symbol bearbeiten. Der Fall, für den wir das gebaut haben: eine Mietminderung mit offenem Ende. Du legst sie an, wenn der Mangel auftritt, und trägst das Enddatum nach, sobald die Reparatur abgenommen ist — statt zu löschen und neu anzulegen.

„Sonstiges” bekommt einen Namen

Die Aufgaben-Kategorie Sonstiges sammelt alles, was nirgends sonst passt, und nach drei Monaten steht zehnmal dasselbe Wort in der Liste. Wählst du jetzt „Sonstiges”, erscheint das Feld Bezeichnung: ein freier Text wie „Kautions-Raten prüfen”, der in Karten und Listen an dessen Stelle tritt. Über Filter und Gruppierung bleibt die Aufgabe trotzdem unter Sonstiges auffindbar.

ImmoCloud-Umzug: jetzt auch die Belege

Der Umzug von ImmoCloud bringt ab sofort die bezahlten Betriebs- und Nebenkosten aus dem Finanzexport mit — mit Betrag, MwSt. und Belegnummer, direkt der Einheit zugeordnet, wenn der Export eine nennt. Ein wiederholter Import aktualisiert sie, statt sie ein zweites Mal anzulegen.

Ein Hinweis für die erste Abrechnung danach: Der Export nennt kein Leistungsdatum, nur das Buchungsdatum. verwaltet.ai setzt den Leistungszeitraum darauf und sagt das auch — eine im Januar gebuchte Jahresrechnung fürs Vorjahr gehört einmal von Hand korrigiert.

Außerdem im Update

Jetzt kostenlos ausprobieren

Das Update ist ab sofort verfügbar. Leg an einer Immobilie die Zähler an, fotografiere einen Stand — und rechne die nächste Abrechnung nach gemessenem Verbrauch ab statt nach Wohnfläche.

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