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Update: Belege, Konto und der Abgleich dazwischen

Neues Belege-Modul mit KI-Schnellerfassung, Kontoausgänge importieren und per Klick mit Belegen verknüpfen, Sammelbescheide in Positionen aufteilen — die Nebenkosten-Vorbereitung wird zum Nebenbei-Job.

· Andreas · 4 Min. Lesezeit

Die eigentliche Arbeit an der Nebenkostenabrechnung passiert nicht im Dezember — sie passiert übers ganze Jahr verteilt, jedes Mal, wenn ein Bescheid im Briefkasten liegt oder eine Abbuchung über den Kontoauszug läuft. Genau da setzt dieses Update an: ein eigenes Belege-Modul, Kontoausgänge im Import und der Abgleich zwischen beidem — per Klick.

Mit der Nebenkostenabrechnung im August haben wir das Rechnen automatisiert. Dieses Update automatisiert das Sammeln davor.

Neu: das Belege-Modul

Unter Finanzen → Belege findest du jetzt alle Betriebskostenbelege deines Portfolios an einem Ort — objektübergreifend, pro Jahr, durchsuchbar. Die KI-Suche versteht dabei auch Inhalte: „alle Versicherungsbelege über 500 €” liefert genau die.

Erfassen kannst du auf drei Wegen, je nachdem wie du arbeitest:

Die Abrechnung übernimmt später automatisch alle Belege, deren Leistungszeitraum in ihren Zeitraum fällt. Sammeln und Abrechnen sind damit entkoppelt: Der Dezember-Marathon wird zu einem Klick auf „Abrechnung beginnen”.

Sammelbescheide? Ein Beleg, mehrere Positionen

Der Klassiker: Die Stadt schickt einen Grundabgabenbescheid — Grundsteuer, Abwasser, Müll und Straßenreinigung in einem Dokument, aber mit unterschiedlichen Umlageschlüsseln. Bisher hieß das: vier Belege anlegen und selbst rechnen.

Jetzt teilst du den Bescheid über „In Positionen aufteilen” direkt im Beleg auf: Jede Position bekommt ihre eigene Kostenart, ihr eigenes Umlagefähig-Häkchen und bei Bedarf einen eigenen Umlageschlüssel — Grundsteuer nach Wohnfläche, Abwasser und Müll nach Personenzahl. Der Belegbetrag ist automatisch die Summe der Positionen, und die Abrechnung verteilt jede Position für sich.

Auch neu: Umlagefähigkeit ist jetzt ein Häkchen, keine Kostenart mehr. Eine Heizungsreparatur bleibt sachlich „Heizung” und landet trotzdem korrekt beim Eigentümer — deine Auswertungen bleiben sauber, ohne dass du dafür etwas tun musst.

Aus „Zahlungen” wird „Konto” — jetzt mit Ausgängen

Der Kontoauszug-Import konnte bisher nur eine Richtung: Mieteingänge. Ab sofort importiert er Eingänge und Ausgänge — CSV wie CAMT. Die umbenannte Seite Konto trennt beides in zwei Tabs: Bei den Eingängen läuft wie gewohnt der Miet-Abgleich, bei den Ausgängen warten deine Abbuchungen auf ihre Zuordnung.

Und die geht so: „Zuordnen” an einer Abbuchung schlägt dir passende offene Belege vor — gerankt nach Betrag, Aussteller und Datum. Das Matching denkt dabei mit: Eine Abbuchung über 400 € erkennt es als „1/4 des Belegbetrags” eines 1.600-€-Jahresbescheids — Quartalsraten zuordnen wird damit zur Ein-Klick-Sache. Gibt es den Beleg noch nicht, legst du ihn über „Neue Kostenposition” direkt aus der Abbuchung an: Betrag, Datum und Aussteller sind vorbefüllt, die Verknüpfung entsteht automatisch.

Belegt? Bezahlt? Auf einen Blick

Sobald Beleg und Zahlung verknüpft sind, zeigt jede Belegzeile zwei Status: ob ein Dokument angehängt ist und ob die verknüpften Abbuchungen den Betrag decken — „Bezahlt”, „Teilweise bezahlt” oder „Keine Zahlung”. Nach der vierten Quartalsrate springt der Grundabgabenbescheid von selbst auf „Bezahlt”.

Wichtig dabei: Das ist ein Angebot, kein Zwang. Wer kein Bankkonto abgleicht, sieht weder die Zahlungsspalte noch irgendwelche Mahnungen — die Summen-Eingabe bleibt ein vollwertiger Weg zur fertigen Abrechnung.

Außerdem im Update

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Das Update ist ab sofort verfügbar. Importiere deinen letzten Kontoauszug, wechsle in den Tab „Ausgänge” — und schau zu, wie aus Kontobewegungen eine fertige Belegsammlung wird.

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